Freitag, 19. September 2008

Das richtige Auto für die lange Fahrt nach München


Als die freundliche Dame bei Europcar mit den Schlüsseln aus dem Raum zurück kam, war der Ärger über den verpassten Flug wie verflogen. Es war der Schlüssel zu einem meiner all time Lieblingsautos. Der Kenner weiß, dass von der S-Klasse die Rede ist. Nun noch vom eigenen Auto die Koffer ins Mietfahrzeug und ab nach München.
Die Autobahn erreicht, stelle ich fest, dass banales Fahren mit 140 reine Beobachtung bedeutet. Außengeschehen und Systeme beobachten. Mehr ist nicht nötig. Man kann nicht von fahren reden. Es gibt nix zu tun. Es ist ein sich bewegendes Wohnzimmer. Erreicht man beihnahe unbemerkt Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h, kann man das absolut nicht Rasen nennen. Es ist ERLEBEN. Es entsteht der Eindruck, als hätte man 100 kleine Helfer überall versteckt bei sich. Der Eine kümmert sich um den Abstand zum Vordermann, der Andere um die perfekte Lautstärke des Soundsystems und wieder ein Anderer um ein sanftes, so noch nie erlebtes Verzögern. Es Bremsen zu nennen wäre nicht angebracht.
In Summe bin ich froh, den Flug verpasst zu haben. Die Reise passiert, so wahrgenommen, nebenbei. Ich würde eher sagen, es ist wie fernsehen, nur dass man im Programm eine Autobahn sieht. Ach ja, man kann auch wirklich fernsehen oder DVD gucken. Sollte einem das reale Programm zu monoton werden.

Kommentare:

Susi hat gesagt…

OMG. Hier tun sich Abgründe auf. Mercedes???????? Nie wieder kommentiere ich bei dir, nie! ;-))))))

CouchTycoon hat gesagt…

natürlich! ;) herrlich ist das. was favorisierst denn du? den vorhin angesprochenen pampers bomber?

also wir stehen auf die eingebaute vorfahrt:)

Michael hat gesagt…

Wir haben gestern den Volvo gegen einen Touran eingetauscht. Überleg dir gut was du schreibst.

markus hat gesagt…

Der Geschmack ist nicht schlecht :)